Yin Yoga & Männer

Unter dem Pseudonym “Yogadude” betreibt Thomas Meinhof seinen Yogablog aus Männersicht. Immer mit genug Respekt vor der Sache, aber auch immer mit einer guten Portion Humor.


Seine Mission: Männer auf die Matte! Aber gilt das auch für Yin Yoga?


Wie steht es um deine Yin Yoga Praxis?


Ich war schon häufiger beim Yin Yoga und ich mag die Praxis sehr. Auch wenn ich es sonst eher dynamischer mag, liebe ich die langen Intervalle beim Yin. So erreiche ich ganz andere Regionen in mir. In den letzten Jahren habe ich einige richtig gute Yin-LehrerInnen kennengelernt und bin froh, dass ich auch für mein Yogastudio einen tollen Lehrer finden konnte.


In deinem Blog heißt es Echte Männer machen Yoga. Gilt das auch für Yin Yoga?


Ganz besonders sogar. Denn bei Yin denken viele an gediegenes Chillen auf der Matte, dabei ist das körperlich und mental wirklich fordernd. Yin Yoga ist nichts für Weicheier.


Auf körperlicher Ebene wird das Yin Gewebe wie Faszien, Sehnen und Bänder angesprochen. Stehen Männer an dieser Stelle vor größeren Herausforderungen als Frauen?


Ich weiß nicht, ob Männer per se beim Yin Yoga benachteiligt sind. Wir werden alle mit wunderbaren und auch flexiblen Körpern geboren. Scheinbar arbeiten Männer effizienter daran, diesen Körper zu beschädigen, aber im Endeffekt sind die Grundvoraussetzungen dieselben. Das Ziel von Yoga ist nicht die grenzenlose Flexibilität oder das Erzielen von Asanas. Es geht nicht um die Form, sondern um das was dahintersteckt. Man muss es einfach ausprobieren, was soll schon passieren?

Also: Es gibt keine echte Ausrede mehr, Yin nicht zu probieren.



Der Echte-Männer-machen-Yoga-Blog yogadu.de

Yoga ohne Dogma im Münchener Studio shivashiva.de

Fotos von Liza Meinhof




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Julia Raderecht

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